Begegnung im Sachs



10.Dezember 2018, 16.30 Uhr im Bistro im Sachs

„Begegnung im Sachs“ im Dezember zum Thema „Einsamkeit“
„Einsamkeit ist das Thema des Bürgergesprächs im Bistro des Hans-Sachs-Hauses. Im Unterschied zum Alleinsein wird die Einsamkeit eines Menschen durchaus wie eine Krankheit gefühlt. Das Alleinsein kann je nach Alltagssituation selbst herbeigeführt und als wohltuend oder einfach entspannend empfunden werden. Man bemüht sich also im Wesentlichen, Anforderungen Dritter für einen mehr oder weniger lan-gen Zeitraum zu entrinnen, um wieder zu sich selbst zu finden bzw. durch Alleinsein zur Ru-he zu kommen. Den Zeitraum des Alleinseins bestimmt die/der Ruhe Suchende selbst – im Idealfall im Einvernehmen mit seinen Weggefährten.
Im Gegensatz hierzu leiden einsame Menschen, sie haben die Situation des Alleinseins nicht freiwillig herbeigeführt. Ihnen fehlt die Kraft und/oder das Vertrauen in neue Kontakte, wenn der Verlust von Angehörigen oder Freunden durch z.B. Tod oder ein durch Berufs-wechsel, Scheidung etc. erforderlicher Ortswechsel zur Isolation geführt hat. Sie sind des Alleinseins müde und vermissen Liebe, Anerkennung, Beachtung oder das Gebrauchtwer-den, kurz gesagt die Wertschätzung durch das Umfeld.

Diesmal moderiert Traute Heimhilcher.

Die Organisatoren/innen der Gesprächsrunde, Nachbarschaftsstifterinnen, ZWARler, Mitglieder der Projektwerkstatt 50plus und weitere Interessierte, wollen mit „Begegnung im Sachs“ dazu beitragen,dass das Hans-Sachs-Haus nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern ein Bürger(innen)haus ist.
„Begegnung im Sachs“ möchte das demokratische Gespräch pflegen, dass man einander auf Augenhöhe begegnet und einander ernst nimmt. Abwechselnd übernehmen Menschen aus der Vorbereitungsgruppe die Moderation.


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